Früherkennung der Folgen von extremer Gewalt bei Kindern und Jugendlichen – ein sensibilisierendes Fachbuch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem pädagogischen und sozialen Bereich

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zu bestellen u.a. Engelsdorfer Verlag

 

Ein herzlicher Dank geht an die mutigen Frauen, die selbst schlimmste Gewalt in der Kindheit überlebt haben und sich mit ihren teilweise sehr persönlichen Texten in das Projekt eingebracht haben – getragen von dem tiefen Wunsch, andere Kinder vor dem zu bewahren, was ihnen widerfahren ist.

Bucherlös
Der Bucherlös fließt in die Unterstützung von Betroffenen beim Ausstieg aus r.G. und in das „Projekt-Schutzwohnung

 

„Sehr gut geworden, das Buch, mit zahlreichen sehr guten Beiträgen und Hinweisen, auch für pädagogische Fachkräfte, wie sie Kinder, Jugendliche und Erwachsene nach/in organisierter Gewalt erkennen können – Empfehlung!“
(8/18 Michaela Huber)

 

Beschreibung:

Was ist bloß mit Alex los? – Früherkennung der Folgen von extremer Gewalt bei Kindern und Jugendlichen – ein sensibilisierendes Fachbuch für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus dem pädagogischen und sozialen Bereich von Pauline Frei & Sabine Marya mit einem Vorwort von Michaela Huber und mit Fachbeiträgen von Anja Lechleitner, Anne Willing-Kertelge, Brigitte Hahn, Dr. med. Harald Schickedanz, Franziska Breitfeld und Jacqueline Schmid. Was bedeutet extreme Gewalt in der Kindheit und welche Folgen hat dies für Kinder und Jugendliche in ihrer seelischen, körperlichen und schulischen Entwicklung? Wie erkenne ich, dass ein Kind oder Jugendlicher davon betroffen ist und wie gehe ich mit dieser Erkenntnis um? Wie kann ich das betroffene Kind stabilisieren und hilfreich begleiten? Kann ich unterstützend und helfend in Krisen eingreifen, wenn Kinder und Jugendliche die Symptome einer Dissoziativen Identitätsstruktur zeigen? Wo bleibe ich mit meiner eigenen Hilflosigkeit, meinen Gefühlen von Entsetzen, Wut und Trauer und wie kann ich mir Hilfe und Unterstützung holen? Auf der Suche nach Antworten auf diese drängenden Fragen von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus dem pädagogischen und sozialen Bereich entstand dieses Gemeinschaftswerk – mit Fachbeiträgen der professionellen Fachleute aus dem medizinischen und therapeutischen Bereich sowie mit Beiträgen von Überlebenden extremer Gewalt in der Kindheit, die sich aus eigener Betroffenheit heraus in diesem Buchprojekt engagieren. Sie berichten, wie das Umfeld bei ihnen hätte erkennen können, dass sie selber davon betroffen waren: »Wir alle hoffen, so zu erreichen, dass das, was uns widerfahren ist, sich nicht an weiteren schutzlosen Kindern wiederholt und dass betroffene Kinder schneller erkannt und gerettet werden können!«

Flyer: Was ist bloß mit Alex los

 Zeitungsartikel  zum Buch in „Kirche und Leben“ (23.09.2018)



So ist das Buch entstanden:

Immer wieder hören wir von Betroffenen:
„Das hätte doch auffallen müssen. Ich habe so viel geweint. Ich war ganz oft gar nicht wirklich ansprechbar. Immer Montags habe ich gefehlt. Meine Babyborn habe ich einmal ins WC gesteckt. Für den Sportunterricht hatte ich ein Dauerattest, und in den Pausen habe ich wie wild herumgetobt, das wunderte niemand. Manchmal war ich gut und dann wieder ganz schlecht in Mathe.Warum hat keiner was gemerkt und etwas getan“… uvm

Diese Fragen und Gedanken haben wir zum Anlass genommen….

 

D.h. wir wollen was tun und diese Erlebnisse von Betroffenen aus Kindergarten und Schulzeit sammeln und dann als Leitfaden für Mitarbeiter aus dem pädagogischen Bereich aufarbeiten und dann veröffentlichen.

 

EIN BUCH —  mit dem Arbeitstitel: „Was ist nur mit Alex los“ — 

FÜR MITARBEITERINNEN AUS DEM PÄDAGOGISCHEN BEREICH

Erkennen und Benennen der Folgen von DIS und ritueller Gewalt im Kindesalter und bei Jugendlichen & Informationen, wie die Mitarbeiterinnen/Pädagogen den Betroffenen unterstützend helfen können

 

Ein Buch mit Texten von erwachsenen Überlebenden und von einer Mutter (nicht Täterin) von betroffenen Kindern und mit Texten von TherapeutInnen, ÄrztInnen und MitarbeiterInnen aus dem pädagogischen Bereich

Warum dieses Buch?
Bücher für MitarbeiterInnen aus dem pädagogischen Bereich zum Thema „Kindesmisshandlung“ gibt es schon viele, auch über das Thema „DIS bei Erwachsenen“ gibt es schon eine Vielzahl an guter Fachliteratur. Aber was eindeutig auf dem Buchmarkt fehlt ist ein Buch, das sich besonders auf das Thema DIS bei Kindern und Jugendlichen spezialisiert. Deshalb hatte Pauline Frei im vergangenen Jahr die Idee, ein solches Buch zu schreiben und zu veröffentlichen. Mit intensiver Hilfe der Autorin Sabine Marya wurde das dann möglich.

Von der Idee zum Buch:
Bereits im vergangenen Jahr begannen die ersten Arbeiten an diesem Gemeinschaftsprojekt: Nach dem Aufruf in der Mailing-Viele-Liste von Pauline im Sommer’16 kamen in den folgenden Wochen die ersten Texte. Ein Inhaltsverzeichnis wurde erstellt, Informationstexte zu den Kapiteln geschrieben und die bis jetzt eingesandten Texte aus der Mailing-Viele-Liste sowie die ersten Fachtexte wurden gesichtet und b.B. überarbeitet und dann ins Manuskript eingefügt.
Nun folgen die weiteren Arbeiten im Manuskript, und es können auch gerne noch weitere Texte an die beiden Herausgeberinnen bis Ende März eingesandt werden.
Geplant ist die Veröffentlichung des Buches in einem Verlag als Paperback-Buch, wenn möglich gleichzeitig auch als e-book.

  • Projekt für Betroffene, um sich einzubringen, ihnen eine Stimme zu geben

  • Erfahrungen aus dem eigenen Leben/Leiden. Authentisch, erlitten und durchgestanden

  • Fachtexte von ÄrztInnen, TherapeutInnen und PädagogInnen die erklären und helfen zu verstehen

  • Bereitstellung eines Leitfadens zum Erkennen von dissoziativen Identitätsstörungen massiv traumatisierter Kinder

  • Informieren und aufklären über rituelle Gewalt

  • Betroffenen Kindern soll heute möglichst schnell geholfen werden

  • Damit sie die Hilfe bekommen die sie dringend brauchen, – die ihnen zusteht

  • „wenn nur ein Kind weniger lang leiden muss“ ist dieses Projekt ein Erfolg

Vielen Dank,

Sabine Marya  www.marya.de & Pauline C. Frei