Aktuelles / Öffentlichkeitsarbeit :

Fonds Sexueller Missbrauch läuft weiter
Hilfe für Betroffene sexualisierter Gewalt wird fortgesetzt
Bundeskabinett beschließt langfristige Finanzierung des Fonds Sexueller Missbrauch

Betroffene sexualisierter Gewalt im Kindes- und Jugendalter sollen weiterhin Hilfen vom Bund erhalten. Das Bundeskabinett hat heute (Mittwoch) mit dem Bundeshaushaltsentwurf für 2020 beschlossen, dass die Finanzierung des Fonds „Sexueller Missbrauch im familiären Bereich“ fortgesetzt wird. Anträge auf Hilfen an den Fonds können damit weiterhin gestellt werden. Bisher sind rund 11.500 Anträge eingegangen. Vorbehaltlich der Zustimmung durch das Parlament werden die Mittel im Vergleich zu 2019 um 28,4 Millionen Euro auf 45,4 Millionen Euro aufgestockt.
Dazu erklärt Bundesfamilienministerin Dr. Franziska Giffey: „Menschen, die in ihrer Kindheit oder Jugend sexuelle Gewalt erlebt haben, leiden oft ihr ganzes Leben an den Folgen. Auch wenn inzwischen mehr getan wird für Aufklärung, Prävention und bei der Strafverfolgung, wissen wir auch, dass sich weiterhin Betroffene beim Fonds melden werden. Dafür sprechen die Opferzahlen aus der Polizeilichen Kriminalstatistik, die bis heute auf einem hohen Niveau liegen. Die Weiterführung des Fonds Sexueller Missbrauch ist für mich deshalb auch eine Frage der politischen Glaubwürdigkeit. Der Fonds Sexueller Missbrauch ermöglicht die Unterstützung, die Betroffene benötigen. Das Leid kann dadurch nicht ungeschehen gemacht werden. Aber mit dem heutigen Beschluss können wir dazu beitragen, die Situation von Opfern sexualisierter Gewalt spürbar zu verbessern.“

Im Zuge der Weiterführung des Fonds ist es zentrales Ziel, die Bearbeitungszeiten für die Anträge deutlich zu reduzieren und organisatorische und auch inhaltliche Optimierungsmaßnahmen fortzusetzen, um die Hilfe nicht nur niedrigschwellig und passgenau, sondern auch zeitnah gewähren zu können. Die Geschäftsstelle des Fonds soll dazu künftig beim Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BAFzA) angesiedelt werden. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Fonds erhalten mit dem Haushaltsbeschluss eine langfristige Beschäftigungsperspektive.

Der Fonds „Sexueller Missbrauch im familiären Bereich“ besteht seit Mai 2013 als ergänzendes Hilfesystem für Betroffene, die als Kinder und Jugendliche im familiären Bereich sexualisierte Gewalt erfahren haben. Er bietet niedrigschwellige und bedarfsgerechte Hilfen, die bei der Abmilderung bzw. Überwindung von heute noch bestehenden Folgeschäden des Missbrauchs unterstützen sollen. Betroffene können Sachleistungen wie z.B. Therapien in Höhe von maximal 10.000 Euro erhalten. Bei behinderungsbedingtem Mehraufwand zur Inanspruchnahme der Hilfen werden zusätzlich bis zu 5.000 Euro gewährt. Die Leistungen sind gegenüber gesetzlichen Leistungen und gegebenenfalls bestehenden und durchsetzbaren zivilrechtlichen Ansprüchen nachrangig. Ein Rechtsanspruch auf Hilfen aus dem Fonds besteht nicht.
Weitere Informationen: www.fonds-missbrauch.de/

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/presse/pressemitteilungen/hilfe-fuer-betroffene-sexualisierter-gewalt-wird-fortgesetzt/136884

Pressemitteilung des Bundesfamilienministeriums
Pressemitteilung 055
Veröffentlicht am 26.06.2019


Infos zum Beratungstelefon – neu ab 1. 5. auch zum Thema Rituelle Gewalt!

 

  • Fortbildung – BDK (Bund deutscher Kriminalbeamten) im Gespräch zum Thema „Rituelle Gewalt“

Rituelle Gewalt und ritueller sexueller Missbrauch finden durch abgeschottet und organisiert agierende Tätergruppierungen statt. Die Opfer werden in der Regel bereits im Kindesalter massiver Gewalt ausgesetzt und dadurch nachhaltig traumatisiert. Ergebnis dieser Traumatisierungen können Persönlichkeitsspaltungen, die sogenannte dissoziative Persönlichkeitsstörung, sein. Hierdurch ist es den Tätern möglich, die Opfer zu manipulieren, was ein mögliches Strafverfahren deutlich erschwert. (…)

— Die Veranstaltung ist NICHT öffentlich —

Fortbildung – BDK im Gespräch zum Thema „Rituelle Gewalt“

bdk

 

 

  • 29.09.2018

    VERANSTALUNG: 

Frühkindliches Trauma, Dissoziation, Behandlungsmethoden, EMDR

Das Anmeldeformular für den Fachtag ist nun online, ab sofort kann man sich anmelden.
Wir freuen uns auf Sie/Euch
Renate Schusch

Anmeldeformular hier !!!


 

15.08.2018 


 

10.07.2018

  • AUSZEIT /  Schutzwohnung
    falls Sie einen kurzfristigen Ortswechsel, eine Auszeit oder einen “sicheren Ort auf Zeit” brauchen können Sie mit uns Kontakt aufnehmen.

    dfsdg

    Frau Schusch ist verantwortlich vor Ort, die Belegungsmodalitäten sind sehr nierdigschwellig.
    Sie und ihre HelferInnenteam sind während des Aufenthaltes engmaschig ansprechbar und bei Bedarf können auch weitere Hilfen organisiert werden, das Netzwerk ist groß. Es ist ebenfalls möglich ein Begleitperson mitzubringen.


26.05.2018

  • Deutschlandfunk / 27.05.2018  Der Kampf gegen rituelle und sexuelle Gewalt zwischen Angst und Aufarbeitung

deutschlandfunk.de/der-kampf-gegen-rituelle-und-sexuelle-gewalt-zwischen-angst und Aufarbeitung

  • Rituelle und organisierte sexuelle Gewalt gerät immer mehr ins Blickfeld der Politik. Aber der Kampf dagegen ist schwierig: Den Betroffenen wird oft nicht geglaubt und die Ermittlungserfolge der Polizei sind bescheiden.


22.05.2018

  • Verleihung der Berliner Ehrennadel für besonderes soziales Engagement.
    Von der Senatsverwaltung Integration, Arbeit und Soziales.
    Überreicht von Frau Senatorin Elke Breitenbach

 

Renate


 20.05.2018

  • VERANSTALUNG: 

Frühkindliches Trauma, Dissoziation, Behandlungsmethoden, EMDR

Anmeldeformular hier !!!

Aktiv verbund

25. April.2018

  • Fachtag zu Sexualisierter Gewalt in organisierten und rituellen Gewaltstrukturen
    12-14.04.2018 Berlin

Auf dem Fachtag „Sexualisierte Gewalt in organisierten und rituellen Gewaltstrukturen“, der im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) stattfand, wurden „Empfehlungen an Politik und Gesellschaft“ vorgestellt. Der Fachtag wurde von den Kinderschutzzentren und ECPAT (Arbeitsgemeinschaft zum Schutz der Kinder vor sexueller Ausbeutung) koordiniert. Die Arbeit ist sehr gelungen und wir danke allen, die sich dafür eingesetzt und daran mitgearbeitet haben!

rG

 

mehr dazu hier: Sexualisierte Gewalt in organisierten und rituellen Gewalt

 


 

14.März.2018

Bedarfsgerechte Psychotherapie …

  • Bedarfsgerechte Psychotherapie, menschlicher Umgang, Respekt, authentische Bindungsangebote und Verläßlichkeit können heilungsfördernd bis lebensrettend sein. Von komplexen Traumafolgestörungen betroffene Menschen mit guten therapeutischen Erfahrungen erleben sich stabilisiert, erreichen Arbeitsfähigkeit, gesellschaftliche Teilhabe, eine Verbesserung ihrer Lebens- und Gesundheitssituation und engagieren sich in sozialen Berufen, Organisationen und Ehrenämtern…. (…)

change.org/p/bedarfsgerechte-psychotherapie

 


März.2018

 Aktiv-Verbund / Frühkindliches Trauma, Dissoziation, Behandlungsmethoden, EMDR

  •  29.09.2018 von 10h bis 17h

Save the Date – Aktivverbund

 


 

Februar 2017


Januar 2017

nachfolgende PM zur Information:

https://www.bmfsfj.de/bmfsfj/aktuelles/alle-meldungen/opfer-sexueller-gewalt-koennen-weiter-hilfe-beantragen/113434

neue Antragsformulare http://www.fonds-missbrauch.de/antragstellung/

neue FAQs http://www.fonds-missbrauch.de/meldungen/fragen-und-antworten/ und

neue telefonische Erreichbarkeit der Geschäftstelle.

(20.12.2017)

wir beide sind Mitglieder einer Clearingstelle seit Juni 2013 bzw Feb. 2017  bis heute

(….Es wurde eine Clearingstelle eingerichtet, die nach den Vorgaben des Lenkungsausschusses über die Anträge berät. Ein Gremium der Clearingstelle setzt sich jeweils aus vier Personen zusammen: drei Mitglieder unterschiedlicher Berufsgruppen, sowie einem ehrenamtlichen Mitglied aus der Gruppe der Betroffenen. Organisation/Clearingstelle…)

 


Dezember 2017

 


 

 


 

  •  Vortrag von Renate Schusch an der Medical School Berlin: 

    Seit vielen Jahren ist Renate Schusch die Ausstiegsbegleitung/beratung und Fluchthilfe eine Herzensangelegenheit. Am 06.02.2017 hält sie im Rahmen einer Lehrveranstaltungen mit dem Schwerpunkt auf Psychotraumatologie einen Vortrag zum Thema rituelle Gewalt an der Medical School Berlin. medicalschool-berlin

     


     

  • Fonds Sexueller Missbrauch

    Ehrenamtliche Arbeit in der Clearingstelle „Fonds Sexueller Missbrauch“ beim Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend fonds-sexueller-missbrauch
    (Renate Schusch ist seit Beginn des Fonds in einer Clearingstelle, Pauline Frei seit Jan.2017)

 


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Artikel im Praxisleitfaden der deutschen Kinderhilfe / deutsche Kinderhilfe

S.29 Was ist los mit Nina? – Rituell Gewalt erkennen, verstehen und handeln. von Pauline Frei /Renate Schusch

 



Vertiefungstag zum Thema rituelle Gewalt  

18. Juni 2016  / 10.00 bis 18.00 Uhr
mit Pauline C. Frei und Anja Lechleitner

Für Fachkräfte, die mit AussteigerInnen / Betroffenen ritueller Gewalt arbeiten

Serpentienen

Vertiefungstag zum Thema rituelle Gewalt 21.6.16-3
Anmeldung unter: kontakt@pauline-frei.de

 


 

Fachtag „Gegen Organisierte und Rituelle Gewalt“ 01.10.2015

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